Diabetikershop

26. August 2012 @ 20:41
posted by Bernhard

Diabetes mellitus ist eine Stofwechselerkrankung die Weltweit immer häufiger auftritt. Sie beruht auf einer nicht mehr ausreichenden oder fehlenden Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse. Alleine in Deutschland leiden darunter zur Zeit 6 Mio. Menschen. Neben einigen selteneren Erscheinungsformen unterscheidet man im wesentlichen zwei Hauptgruppen. Allen gemeinsam ist, daß der Blutzucker dauerhaft erhöht ist. Beim Typ I fehlt die Insulinproduktion völlig. Sie müssen täglich Insulin spritzen. Betroffen sind hauptsächlich jüngere Menschen oder Kinder. Beim Typ II Diabetes ist im Anfangsstadium bei manchen Betroffenen noch genug oder sogar zuviel Insulin vorhanden. Aber der Körper spricht nicht mehr richtig darauf an. Es kommt im Verlauf zu einem langsamen Versiegen der Hormonausschüttung. Ohne ausreichendes Ansprechen oder ausreichende Mengen Insulin können die im Verdauungstrakt zu Zucker umgewandelten Kohlehydrate nicht mehr zur Energiegewinnung für das Gehirn und die roten Blutkörperchen genutzt werden. Der Zucker verbleibt also im Blut und kann dort als erhöhter Bltuzuckerspiegel gemessen werden. Während der Typ I Diabetiker sehr schnell unter seiner Erkrankung leidet, bemerkt der Typ II-Diabetiker oft erst langsam Symptome. Häufig führen unspezifische Beschwerden zum Arzt, im Schnitt erst 10 Jahre nach Krankheitsbeginn. Geklagt wird über Müdigkeit, großen Durst oder verstärktes Wasserlassen oder unklare Gewichtsabnahme. Aber auch vermehrt auftretende Infekte oder immer wiederkehrende fieberhafte Erkrankungen mit langem Verlauf können dazu gehören. Gefürchtet sind aber vorallem die sogenannten Langzeitfolgen! Dazu gehören Sehstörungen bis hin zu Erblindung, Nieren-, Gefäß- oder Nervenschädigungen und Störungen der Wundheilung. Diese schweren Schädigungen treten ca. nach 15 Jahren Krankheitsdauer auf. Um diese zu verhindern oder in den Griff zu bekommen, sollte die Behandlung des Diabetes so schnell wie möglich nach Diagnosestellung eingeleitet werden. Denn die Diagnose wird, wie oben erwähnt, oft erst sehr spät gestellt. Man weiß also nicht genau, wieviele dieser 15 Jahre, bis schwere Schäden eintreten werden, schon “abgelaufen” sind. Die Behandlung dieser Schädigungen kosten die Allgemeinheit sehr viel Geld. Aber auch für die Betroffenen selbst…..